Naturschutzbund (NABU) | 10.09.2026
Es ist wieder so weit. Der Vogel des Jahres steht wieder zur Wahl. Es sind die Wasseramsel, die Mehlschwalbe, der Trauerschnäpper, der Kranich und der Kolkrabe. Die Wasseramsel wird bei uns hier wohl nicht heimisch werden, denn dazu sind unsere Gewässer nicht sauber genug, der Kranich ist hauptsächlich in nördlichen Gefilden beheimatet. Der Kolkrabe, vor Jahren noch sehr selten, hat sich in letzter Zeit erholt und ist bei unserer jährlichen vogelkundlichen Wanderung immer wieder zu hören oder zu sehen gewesen. Ähnlich beim Trauerschnäpper. In den 90er-Jahren, noch im Wald und in den Nistkästen brütend, war er plötzlich weg. Vor zwei Jahren bei unserer Wanderung entdeckten wir ihn wieder. Die Mehlschwalbe ist wieder stark im Kommen. In der Flurstraße gibt es jedes Jahr ein großes Vorkommen. Dort sind über 30 Nistmöglichkeiten, um zu brüten und sie werden auch sehr gut angenommen. Mehr Infos und Ihre Stimme können Sie unter www.vogeldesjahres.de abgeben, aber nur in der Zeit von 8. September bis 15. Oktober. Eine kleine Bitte: Wir haben momentan eine größere Schar von Rebhühnern. Lassen Sie Ihre Hunde doch zumindest in ihrer unmittelbaren Nähe nicht frei laufen, auch nicht auf den Äckern. Wir möchten die Rebhühner dauerhaft bei uns ansiedeln und es wäre schön, wenn auch Sie mithelfen.