Das Rathaus ist am kommenden Freitag aufgrund des Bückentages geschlossen!
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Ambulanter Hospizdienst Neckar-Stromberg e.V. | 14.05.2026
Ende April gewährte Jana Schmid, Hausdirektorin des Robert Breuning Stifts in Besigheim, den ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern des Ambulanten Hospizdienstes Neckar-Stromberg einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Außerklinischen Intensivpflege (AKIP). Beim Rundgang durch die Einrichtung zeigte sie, wie anspruchsvoll und zugleich menschlich zugewandt die Pflege und Begleitung der Bewohner gestaltet ist. Das Angebot der AKIP richtet sich an Menschen im Wachkoma, ebenso an Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen, Tracheostoma oder künstlicher Beatmung. Helle, freundliche Räume schaffen eine Atmosphäre, die Teilhabe ermöglicht. Barrierefreie Aufenthaltsbereiche bilden das Herz der Wohnbereiche und laden zur Gemeinschaft ein. Sie sind so gestaltet, dass auch große Multifunktionsrollstühle und medizinische Geräte ausreichend Platz finden. Speziell ausgestattet sind auch die Bewohnerzimmer. Sie verfügen über moderne Pflegebetten mit unterstützenden Funktionen, individuell angepasste Geräte und Deckenlifter. Die Hausdirektorin betonte, wichtig sei, an der Wahrnehmungsfähigkeit der häufig jüngeren Bewohnerinnen und Bewohner anzuknüpfen. Musik, vorgelesene Texte oder eine einfache Ansprache könnten spürbares Wohlbefinden schenken. Auch wenn Sprechen nicht immer möglich sei, finde Kommunikation statt – oft auf sehr feinen Wegen.
Für den Ambulanten Hospizdienst Neckar-Stromberg sei die AKIP ein wichtiger Netzwerkpartner, betonte Koordinatorin Julia Mattick. Sie dankte für die vertrauensvolle Kooperation und Einblicke. Der Besuch machte deutlich, außerklinische Intensivpflege ist weit mehr als medizinische Versorgung. Sie bietet ein Konzept, in dem Leben und Sterben in all seinen Facetten gesehen und begleitet wird.
